Was ist Co-processing?

Co-processing bezeichnet die Verwendung von Abfall als Rohstoff und/oder als Energiequelle, um natürliche Ressourcen und fossile Brennstoffe (wie zum Beispiel Kohle) in energieintensiven industriellen Prozessen zu ersetzen. Co-processing ist eine hoch effiziente Methode, die in mehrfacher Hinsicht Sinn macht: Abfälle werden sinnvoll genutzt, natürliche Ressourcen geschont und CO2-Emissionen verringert, die durch Verbrennungsanlagen oder Zersetzung auf Deponien verursacht würden.


Weitere entscheidende Vorteile:

  • Die sehr hohen Gastemperaturen eines Zementofens und die lange Verweilzeit des Abfalls im Prozess bieten ideale Bedingungen für eine vollständige Zerstörung jeglicher organischer Bestandteile.

  • Die Verbrennungsgase werden in einem Gegenstrom aus CaO-haltigem Material (Grundkomponente für Zementherstellung) gereinigt, da Calciumoxid eine Vielzahl von Komponenten bindet.

  • Der Prozess hinterlässt keine Abfälle, da die mineralischen Komponenten der Aschen vollständig in die Matrix des Zementklinkers und anschließend in den Zement eingebunden sind.

    Geocycle, ein Unternehmensbereich der Holcim (Deutschland) AG, nutzt die Öfen beider Holcim Zementwerke in Lägerdorf und Höver für das Co-processing. Wir bieten Ihnen mit diesem Entsorgungsweg eine der nachhaltigsten Abfallmanagement-Lösungen; eine gegenüber der Deponierung und Verbrennung bevorzugte Alternative in der Abfallmanagement-Pyramide.