Verwertung von Dachpappe

Geocycle bietet Ihnen am Standort Lägerdorf eine rückstandsfreie Verwertung Ihrer Dachpappe. Dachpappe wird oft bei kleineren Dächern als oberste Dachschicht verwendet. Unter Dachziegeln wird Dachpappe aber auch häufig als zweite Wasser führende Schicht eingesetzt. Dachpappe unterscheidet sich grundsätzlich in teer- und bitumenhaltige Pappen. Teerhaltige Dachpappe wird heute nicht mehr hergestellt, fällt aber bei Abbruch und Rückbau als Abfall an. Da Kohleteer Umweltschadstoffe wie PAKs (polycyclische aromatische Kohlen-
wasserstoffe = Verbindungen aus mehreren "kondensierten" Benzolringen) enthält, wird teerhaltige Dachpappe als gefährlicher Abfall eingestuft und unterliegt somit besonderen Vorschriften.


Mit Inkrafttreten der Technischen Anleitung für Siedlungsabfälle (TASi) im Juni 2005 wurde die Deponierung von Dachpappe in der Bundesrepublik Deutschland verboten. Aufgrund mangelnder Entsorgungslösungen testete Geocycle bereits Anfang 2005 in einer Vielzahl von Betriebsversuchen die Tauglichkeit des Stoffstroms "Dachpappe" für das Co-processing im Holcim-Zementwerk Lägerdorf. Mit Hilfe dieser Betriebsversuche gelang es Geocycle, die technischen Herausforderungen zu bewältigen und das Material so zu konditionieren, dass ein Einsatz im Zementwerk Lägerdorf möglich ist. Die Einsatzleistung des Materials wurde von Jahr zu Jahr gesteigert. Im Jahr 2009 wurden dort bereits über 30.000 Tonnen Dachpappe vollständig und nachhaltig verwertet.


Profitieren Sie von unserer Expertise und informieren Sie sich über unsere Annahmekriterien für Dachpappe.