Nachhaltigkeit

Unser Ziel ist die Entwicklung des Abfallmanagements unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Dieses schafft Mehrwert und trägt dazu bei, die angenehmen Lebensbedingungen der Gesellschaft als Ganzes zu erhalten. Wir sind verpflichtet, natürliche Ressourcen verantwortungsbewusst einzusetzen, diese durch Wieder- und Weiterverwertung zu schonen und den Einfluss unserer Tätigkeiten auf die Umwelt zu minimieren.

 

 

 

 

Der Lebenszyklus

Wir folgen dem Konzept der industriellen Ökologie, das sich am Beispiel der Natur orientiert. In der Natur wird der Abfall eines Organismus von einem anderen sinnvoll genutzt. Als menschlicher Organismus nutzen wir zum Beispiel den von Pflanzen produzierten Sauerstoff, die Pflanzen wiederum nutzen das von uns ausgestoßene CO 2 zur Produktion von neuem Sauerstoff. Dieses ist auch das grundlegende Prinzip des Co-processing. Wir haben die Möglichkeit geschaffen, die Abfälle anderer zu verwerten und gleichzeitig die dabei entstehende Energie und die mineralischen Inhaltsstoffe zur Herstellung von Zement zu verwenden. Dieser Zement kann anschließend verwendet werden, um beispielsweise Wohnhäuser, Büros, Straßen oder Brücken zu errichten.

Das Bekenntnis von Geocycle zur nachhaltigen Entwicklung basiert auf einem ganzheitlich ausgerichteten Fundament aus ökonomischer, ökologischer und sozialer Verantwortung. Diese drei Kriterien bilden die so genannte "triple bottom line":

  • Ökonomische Leistungsstärke: Wir sind uns bewusst, dass unsere wirtschaftliche Leistung direkt und indirekt Einfluss auf unsere Anspruchsgruppen ausübt. Die Verbesserung unserer betrieblichen Effizienz und Leistung durch die bessere Nutzung von Ressourcen erhöht unsere Gesamtleistung und ermöglicht uns nachhaltiges Wirtschaften.


  • Ökologische Verantwortung: Umwelteffizientes Wirtschaften ist ein Kernbestandteil unseres Geschäftes. Wir arbeiten mit unseren Kunden eng zusammen, um nachhaltige Lösungen für abfallwirtschaftliche Herausforderungen zu finden und den ökologischen Fußabdruck ihres Geschäftes zu minimieren.


  • Soziales Engagement: steht in enger Verbindung zu ökonomischer Leistungsstärke und ökologischer Verantwortung. Unternehmen sind keine Inseln in der Gesellschaft sondern ein Teil dieser Gesellschaft. Somit gehört soziales Engagement bereits seit vielen Jahrzehnten zu unserem Selbstverständnis. Wir übernehmen vielfältige gesellschaftliche Verantwortung - als Arbeitgeber und auch als Nachbar an unseren Standorten.

 

Vordenkerrolle in der Industrie

Um das Co-processing von Abfällen in Zementöfen weiter zu fördern, haben die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit mbH (GTZ) und die Holcim Ltd eine strategische Allianz gebildet. Die Holcim Ltd ist die Muttergesellschaft der Holcim (Deutschland) AG und einer der weltweit führenden Hersteller von Zement, Zuschlagsstoffen und Beton, der für seine nachhaltige Unternehmensphilosophie bereits drei Mal zum "Leader of the Industry" im Dow Jones Sustanainability Index gekürt wurde. GTZ ist eine international agierende Gesellschaft für nachhaltige Entwicklung.

Der Zweck der Zusammenarbeit ist die Ausarbeitung weltweit anerkannter Richtlinien für das Co-processing von Abfällen bei der Zementherstellung. Die Initiative ist überzeugt, dass ein Einsatz alternativer Ressourcen

  • die Abfallmanagementpyramide respektieren sollte
  • in Abfallmanagementprogramme zu integrieren ist
  • Strategien für effiziente Ressourcenschonung unterstützen sollte
  • und Abfallvermeidungsbemühungen nicht behindern darf.

 

Diese Grundregeln sowie die Tatsache, dass der Einsatz alternativer Roh- und Brennstoffe keine negativen Einflüsse auf die Emissionen und die Produktqualität ausüben darf, stellen die Grundvoraussetzungen für eine nachhaltige Nutzung dar.

Für weitere Informationen zum Engagement von Holcim im Bereich der Nachhaltigen Entwicklung lesen Sie den aktuellen Sustainable Development Report (s. Link oben rechts) der Holcim Ltd.